11.12.2018, Kattus

Harald Serafin lässt sich für Mörbisch "entmannen"

Der Langzeit-Intendant Harald Serafin gibt ein Mörbisch-Comeback – in einer für ihn außergewöhnlichen Rolle. Denn in der Aufführung der Operette „Das Land des Lächelns“ von Franz Lehár wird Serafin ab 11. Juli 2019 den Obereunuchen mimen. „Ich will das Publikum in jeder Hinsicht überraschen. Ich glaube, das ist mir mit der Besetzung von Harald Serafin gelungen“, ist Peter Edelmann hocherfreut, dass er Harald Serafin für diese Rolle gewinnen konnte.

Zuletzt verwandelte sich die Seebühne Mörbisch im Jahr 2001 in „Das Land des Lächelns“. Harald Serafin, damals im neunten seiner zwanzig  Jahre Mörbisch-Intendanz, war erstmals als Graf Lichtenfels auch als Künstler auf der Bühne zu erleben. 18 Jahre später kehrt nun Serafin in ebendieser Operette auf die ihm vertraute Operettenbühne in Mörbisch zurück. „Mein ganzes Leben habe ich im Frack verbracht. Und jetzt soll einen Beschnittenen spielen?“, witzelt Serafin über seine Rolle. „Auf die Frage, warum ich das mache, gibt es für mich nur eine Antwort: Es ist die Verpflichtung eines Künstlers für sein Publikum da zu sein“, freut sich Serafin über sein Mörbisch-Comeback.

Fazit der Veranstaltung: Die Freunde der Seefestspiele Mörbisch genossen in der Kattus Kellerei in Wien ein gelungenes und witziges Pressegespräch mit Harald Serafin und Peter Edelmann und freuen sich auf das Wiedersehen bei Land des Lächelns ab 11. Juli 2019.