"Anton und Maria" - die Welturaufführung

Die Seefestspiele Mörbisch haben in den letzten beiden Jahren die Inszenierungen "Gräfin Mariza" und "Das Land des Lächelns" auch als Kinderoperette gezeigt und damit zahlreiche Schülerinnen und Schüler begeistert. Auf der Seebühne in Mörbisch wird im heurigen Sommer Leonard Bernsteins "West Side Story" gezeigt. Da eine "West Side Story"-Bearbeitung für Kinder rechtlich nicht möglich ist, haben die Seefestspiele Mörbisch aus der Not eine Tugend gemacht: Mit einem Kompositionsauftrag an den Komponisten Guido Mancusi und den Tenor Carsten Süss als Autor enstand das hinreißende Stück "Anton und Maria", das am 25. Juni 2020 seine Welturaufführung in Mörbisch feiert.

 

In dem Stück geht es um zwei Winzerfamilien, deren Kinder sich verlieben und schlussendlich einen Familienstreit schlichten. Autor Carsten Süss hat sich dabei nicht nur vom Burgenland, wo die Geschichte angesiedelt ist, inspirieren lassen. „Die Parallelität zur ‚West Side Story‘ war mir wichtig. Denn ich möchte, dass ihr, wenn ihr älter seid, euch dann auch die ‚West Side Story‘ anseht“, erklärte Süss den Schülerinnen und Schülern der Volksschule Rust, die bei der Pressekonferenz dabei sein durften. Komponist Guido Mancusi wird die Schulen bereits im Vorfeld mit Liedtext und Noten ausstatten, "da es am Ende des Stückes ein Sing-along geben wird. Das können die Lehrer im Vorfeld mit den Kindern lernen, damit sie dann vor Ort dieses Lied bereits kennen und auch mitsingen können." Durch dieses kindgerechte und pädagogisch aufbereitete Stück wollen die Seefestspiele das Interesse an Musik wecken und fördern.

 

Für die Inszenierung wurden sechs junge Sängerinnen und Sänger engagiert - wie etwa Lena Stöckelle als Maria und Lukas Karzel als Anton. Wie im vorigen Jahr wird auch Gernot Kranner als Moderator mit den Kindern interagieren. Als Ausstatter fungiert Franz Englhofer.

 

Premiere ist am 25. Juni 2020. Bis zum 2. Juli werden zehn Vorstellungen gespielt.